Mit Mamly Coach Özlem
Aus unseren Coachings wissen wir: Diese Ängste kennt fast jede Schwangere – sie sind völlig normal und auch wenn sich Ängste nicht gut anfühlen, haben sie meist einen Sinn. Ängste in der Schwangerschaft machen uns wachsamer und vorsichtiger. Sie helfen uns, gut auf uns und unser Baby aufzupassen und uns (innerlich) auf das, was kommt, vorzubereiten.
Nimm dir Zeit, um deine Bedenken und Ängste mit deiner Hebamme und deinen Ärzt:innen zu besprechen. Sie sind nicht nur medizinische Experten, sondern auch Unterstützer, die dich während der gesamten Schwangerschaft und Geburt begleiten. Eine gründliche Aufklärung über den Geburtsvorgang kann dir viele Ängste nehmen und dich beruhigen. Gemeinsam mit einer vertrauensvollen Begleitperson an deiner Seite kannst du die Situation viel gelassener angehen.
Sprich offen mit deinem Geburtsteam über deine Gefühle und Sorgen. Sie sind da, um dich zu unterstützen. Alles, was du im Internet liest, ist nicht immer medizinisch korrekt, daher ist eine detaillierte Aufklärung über die tatsächlichen Risiken und Abläufe der Geburt oft eine Erleichterung. Dein Geburtsteam wird individuell auf deine Bedürfnisse eingehen, wenn du deine Sorgen teilst.
Das Gefühl von Angst ist gerade in der Schwangerschaft ein Gefühlszustand der häufiger vorkommt. Kein Wunder – denn eine Schwangerschaft kann das ganze Leben auf den Kopf stellen und wir haben viel weniger „in der Hand“ als sonst in unsrem Leben. Bei einigen Frauen ist die Angst vor der Geburt jedoch so groß, dass sie zu Panikattacken, Schlafstörungen oder sogar Depressionen führen kann. Bei ca. 20% der Schwangeren entwickelt sich eine Angststörung. Besonders betroffene Frauen sind oft jene, die bereits eine schwierige Geburt oder Fehlgeburt erlebt haben oder eine traumatische Geburt im nahen Umfeld mitbekommen haben. In solchen Fällen ist es wichtig, nicht zu zögern und sich professionelle psychologische Unterstützung zu suchen.
Ich habe Angst, dass … ich der Mutterrolle nicht gewachsen bin.
…mein Kind nicht gesund sein wird.
…ich die Geburt nicht schaffe.
…ich den Veränderungen nicht gewachsen bin.
Auch hormonelle Veränderungen können Angststörungen auslösen. Wichtig ist hierbei, egal welche Form von Ängsten – bleib damit nicht allein!
Wenn du Angst vor der Geburt hast, könnten dir diese Tipps helfen:
Nimm an einem Geburtsvorbereitungskurs teil: So kannst du dich optimal auf die Geburt vorbereiten und bekommst wertvolle Informationen und praktische Ratschläge.
Erstelle einen Geburtsplan: Zusammen mit deiner Hebamme oder deinem Arzt oder deiner Ärztin kannst du einen Geburtsplan ausarbeiten, der deine Wünsche und Vorstellungen festhält, sodass du während der Geburt weniger Entscheidungen treffen musst.
Übe Schmerz- und Entspannungstechniken: Wenn du verschiedene Techniken zur Schmerzbewältigung und Entspannung bereits in der Schwangerschaft übst, wirst du in der Geburtssituation besser auf sie zurückgreifen können.
Reflektiere vergangene Erlebnisse: Hattest du bereits eine traumatische Geburt? Dann bespreche diese Erlebnisse noch einmal mit deinen behandelnden Ärzt:innen oder deiner Hebamme. Vielleicht hilft es dir auch, eine andere Geburtsumgebung oder Geburtsform zu wählen
Vertraue auf deinen Körper: Dein Körper ist für diese Erfahrung gemacht. Die Wahrscheinlichkeit, dass alles gut verläuft, ist sehr hoch, und du wirst in der Lage sein, deinem Kind das Leben zu schenken.
Nutze Meditation: Meditation kann eine wertvolle Unterstützung bei der Bewältigung von Angstzuständen und Panikattacken sein. Probiere es aus, um mehr Ruhe und Gelassenheit zu finden.
Sprich über deine Ängste: Rede mit deinem Partner, einer Freundin, deiner Hebamme, einem Arzt oder einer Ärztin oder sogar einem Psychotherapeut:in. Das Teilen deiner Sorgen hilft oft, sie zu relativieren und Lösungen zu finden.
Die mamly App und ein persönliches Coaching können dir im Umgang mit deinen Ängsten helfen.
Mamly Coach und Expertin
